15 km Radius für uns – aber Flieder aus Hochrisikogebieten dürfen landen?

Liebe Bürger,

immer wieder härtere Verordnungen, ständig neue Begrenzungen, mehr Verbote, aktualisierte Grenzwerte und Vorschriften, die kaum jemand noch versteht, geschweige denn auswendig kennt. Was man heute im Vogelsberg noch darf, ist morgen in Fulda vielleicht schon untersagt.
Und während viele, viele Menschen in diesen Tagen alleine zuhause sitzen, vom Küchentisch aus arbeiten, oder die Kinder daheim zu unterrichten versuchen; während ein Großteil der Menschen darauf verzichtet, Freunde zu treffen, Oma zu besuchen, Geburtstage oder Hochzeiten zu feiern; und während unser Corona-Kabinett in diesen Minuten weitere Einschränkungen für diejenigen beschließen will, die schon länger oder auch noch nicht so lange hier leben, landeten am selben Tag mehrere Flüge aus Großbritannien und Irland. Auch aus Südafrika sind Menschen eingereist.
Gerade dort wüten aber doch DIE Virus-Mutationen, wegen derer wir uns über kurz oder lang wohl auf einen Mega-Lockdown á la Merkel werden einrichten müssen.

Nun werden Sie richtigerweise einwerfen, dass die Menschen, die aus diesen Hochrisikogebieten nach Deutschland einreisen, ja 14 Tage in Quarantäne müssen. Theoretisch haben Sie natürlich recht.

Aber auf der einen Seite gibt es keinerlei Auflagen, wie, wo, und unter welchen Umständen diese Quarantäne abzuleisten ist. Und da die Verordnungen und Bestimmungen unserer konzept- und planlosen Regierung offensichtlich nicht durchdacht sind, kommt es mitunter zu der grotesken Situation, dass ein Passagier am Abflugflughafen getestet wird , nach der Landung getestet wird, und sich dann in den überfüllten ÖPNV setzt, um eine Stunde oder gar durch die halbe Republik zu seinem Wohnort zu fahren, wo er dann – mehr oder weniger – auf Vertrauensbasis seine Quarantäne absitzt.

Und bezüglich der „Vertrauensbasis“: Inzwischen haben wir ja dermaßen viele Corona Fälle in Deutschland, dass jeder jemanden kennen sollte, der sich in Quarantäne befindet oder befand. Befragen Sie diese Personen doch mal. Es würde mich interessieren, bei wie vielen die Behördenvertreter tatsächlich regelmäßig unregelmäßig vor der Tür oder am Festnetz waren, um zu kontrollieren, dass eben diese Quarantäne auch eingehalten wird.

Und damit kommen wir zum Kern des Problems:
Es bringt uns überhaupt nicht weiter, wenn im Stundenrhythmus irgendwo in der Republik neue Verordnungen erlassen werden, die so kleinteilig und bisweilen kompliziert werden, dass ihre Umsetzung und in dessen Folge der Nutzen auf das Pandemiegeschehen höchst zweifelshaft erscheint. Es scheint sich bei diesen Maßnahmen eher um eine Demonstration der politischen Macht zu handeln.

Ich fordere erneut die Rückkehr zu einer pragmatischen Politik, Vertrauen in die Bürger, Selbstbestimmung, Wahrung der Grundrechte (für Geimpfte und Ungeimpfte), Schutz der Risikogruppen, eine sofortige Öffnung des Einzelhandels und der Dienstleister. Es geht hier nicht nur um die Rettung des kompletten Mittelstandes. Es geht schlichtweg um den Wohlstand unseres Vaterlandes.

Es grüßt,
Ihr Pierre Lamely
Kreisgeschäftsführer & Spitzenkandidat der AfD zur Stadtverordnetenversammlung 2021

 

Quelle:

https://www.welt.de/wirtschaft/article224600988/­Risikogebiet-Grossbritannien-hunderte-Flieger-kommen-trotzdem-zu-uns.html

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