⚜️ 20 Prozent der Fuldaer Wähler stimmten vergangenen Sonntag für die AfD. Heute folgt das Portal Osthessen-News beim Umgang mit dem Ergebnis mit einer Eskalation. Die abstoßenden Bemerkungen von Autor Rainer M. Gefeller sind kein journalistischer Kommentar mehr, das ist ein emotionaler Ausbruch.
Wer 20 Prozent der Fuldaer Bürger als “Braunis” und deren Wahlentscheidung als Ergebnis von “Angstschweiß und brauner Suppe” bezeichnet, beleidigt nicht die AfD, sondern die Wähler. Das ist kein Medium, das souverän berichtet, sondern ein Medium, das die Nerven verliert.
O:N Kommentator Rainer M. Gefeller scheint sich zudem sichtlich zu ärgern, daß die traditionell hohen AfD-Ergebnisse wie etwa am Aschenberg und in der Fulda Galerie nun nicht mehr „beherrschbar“ seien.
– Beherrschbar? Durch wen? Daß der Autor überhaupt glaubt, den demokratischen Ausdruck souveränen Wählerwillens irgendwie beherrschen zu müssen, legt nahe, daß ausgerechnet er selbst wohl jenes Demokratie-Defizit in sich trägt, das er doch eigentlich so vehement seinem politischen Hassobjekt zu unterstellen versucht.
Entlarvend auch dieser Satz: „Ganz oben am Laternenpfahl grinst unerreichbar für Vandalen ein gewisser Herr Schüssler. Mir wird schlecht.“
– Weshalb wird Ihnen eigentlich schlecht, Herr Gefeller? Weil mein Plakat zu hoch hängt? Weil es dadurch unerreichbar für Vandalen ist? Würden also häufigere Plakatzerstörungen Ihren sauren Magen wieder beruhigen? Wer solch schräge Sätze formuliert, ertrinkt dabei nicht nur in seiner eigenen Emotionalität, er entstellt sich damit auch selbst zur Kenntlichkeit.
Jeder 5. Fuldaer wird also bei Osthessen-News gerade als ‘Braunis’ und ‘braune Suppenköche’ beschimpft. Ich finde: Diese Bürgerinnen und Bürger verdienen Respekt für Ihre legitime und demokratische Entscheidung – aber ganz sicher keinen Hass!
Frank Schüssler
Kreisgeschäftsführer, AfD Fulda


