AfD Initiative für Agrar-Technik: 300 neue Jobs auf dem Goodyear-Areal?

AfD Initiative für Agrar-Technik: 300 neue Jobs auf dem Goodyear-Areal?

👍 Aktuelle Initiative der AfD könnte bis zu 300 neue Jobs auf das Goodyear-Areal bringen.

Nun ist es amtlich: Die Stadt Fulda hat die Ausübung des Vorkaufsrechts für das Goodyear-Areal beschlossen. Auch wenn der Kauf des Geländes einen finanziellen und organisatorischen Kraftakt für unsere Stadt bedeutet, ist der Erwerb in diesem Fall gerechtfertigt. Denn nur so sichert sich Fulda die volle Kontrolle über eine der größten und wichtigsten innerstädtischen Entwicklungsflächen.

Was wir als AfD jedoch kritisieren, ist die neu geplante Zergliederung des ehem. Werksgeländes, um zukünftig kleinteilige Gewerbeansiedlungen zu ermöglichen. Aus unserer Sicht kann es nicht primäre Aufgabe der Stadt sein, dieses Areal langfristig selbst zu entwickeln und zu verwalten. Daher sollte das vorrangige Ziel sein, das Gelände möglichst schnell und ganzheitlich wieder in Produktion gehen zu lassen.

➡️ Einen wichtigen Schritt hierzu bildet eine Initiative der AfD Stadt-Fraktion von vergangenem Februar:

Unser Antrag empfiehlt der Stadt Fulda eine schnelle Kontaktaufnahme mit der CLAAS Unternehmensgruppe – einem Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen aus Nordrhein-Westfalen, der sich aktuell auf der Suche nach neuen Produktionsflächen befindet und damit verbunden die Schaffung von bis zu 300 neuen Arbeitsplätzen in Aussicht stellt.

Wie der Fachpresse zu entnehmen ist, plant das familiengeführte Unternehmen derzeit den Bau eines zusätzlichen Produktionswerks für Antriebstechnik. Erst im Dezember 2025 verwarf CLAAS den Neubau eines Werks in Borchen (Kreis Paderborn) aufgrund zu hoher bürokratischer Hürden und langer Genehmigungsverfahren und befindet sich daher aktuell wieder auf der Suche nach einem geeigneten Standort.

Diese Chance auf rund 300 neue Arbeitsplätze sollte sich die Stadt Fulda mit ihrer hervorragenden Anbindung an das Schienen- und Autobahnnetz nicht entgehen lassen und zeitnah an die Firma CLAAS herantreten, um mit ihr die Situation zu sondieren.

Bereits in der Stadtverordnetenversammlung vom 02. Februar sicherte der Magistrat auf unseren Antrag hin zu, daß er diese Option zeitnah prüfen werde. Weitere Reaktionen oder Rückmeldungen des Magistrats gingen unserer AfD-Fraktion bislang allerdings nicht zu.

Die AfD Fulda mahnt die Stadt daher dringend an, diese einmalige Gelegenheit nicht zu verpassen und nun schnellstmöglich Kontakt mit der Firma CLAAS aufzunehmen. Die Produktion von Agrartechnik – durch ein zudem vollständig familiengeführtes Unternehmen – würde zweifellos sehr gut in unsere Region passen. Aber dazu muss sich jetzt auch die heimische Politik endlich bewegen und die gebotenen Chancen aktiv nutzen.

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