Fulda / Ottawa (18.06.2026). Der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Pierre Lamely (AfD), stellvertretender Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, befindet sich derzeit mit dem Ausschuss auf einer Delegationsreise nach Kanada. Im Rahmen der Reise bekräftigt Lamely seine Unterstützung für den Antrag der AfD-Fraktion in der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung, eine Städtepartnerschaft mit einer kanadischen Kommune zu prüfen.
Die Reise führt die Abgeordneten vom 16. bis 19. Juni 2026 zunächst nach Ottawa, wo zahlreiche Gespräche mit Vertretern der kanadischen Regierung, des Parlaments sowie mit Botschaftern, Wirtschafts- und Sicherheitsexperten auf der Agenda standen und stehen, darunter Themen wie die EU-Kanada-Handelsbeziehungen, die Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen sowie weitere politische Fragen. Am morgigen Freitag reist die Delegation weiter nach Edmonton, wo unter anderem Gespräche mit der Provinzregierung Alberta auf dem Programm stehen.
Im Rahmen des Besuchs traf die Delegation gestern auch mit dem kanadischen Parlamentspräsidenten Francis Scarpaleggia im House of Commons zusammen.
Antrag der AfD-Fraktion Fulda zu Städtepartnerschaft mit Kanada
Bereits Anfang Juni hatte die AfD-Fraktion in der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht, mit dem der Magistrat beauftragt werden soll zu prüfen, ob und mit welcher kanadischen Kommune eine Städtepartnerschaft oder Städtefreundschaft angestrebt werden kann. Der Antrag wird in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 24.06.2026 eingebracht.
„Aus den zahlreichen Gesprächen hier in Kanada kann ich unseren Antrag nur unterstützen”, erklärt Lamely. „Der Austausch mit Kanada bietet auch für die osthessische Wirtschaft konkrete Chancen, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Neuausrichtung der US-Politik, die erst am vergangenen Dienstag zu dem vom EU-Parlament verabschiedeten Zollabkommen zwischen den USA und der EU geführt hat. Kanada steht vor ähnlichen Herausforderungen wie wir. Sowohl die EU als auch Kanada sind deshalb auf der Suche nach neuen, verlässlichen Partnerschaften und genau hier liegt die Chance für Osthessen.”
Die Stadt Fulda unterhält derzeit Partnerschaften mit Kommunen in Frankreich, Italien, den Niederlanden, Tschechien, Russland und den USA. Eine kanadische Partnerschaft würde dieses Netzwerk nach Auffassung der AfD-Fraktion sinnvoll ergänzen und neue wirtschaftliche wie kulturelle Impulse setzen, etwa für Branchen wie Maschinenbau, Umwelttechnik, Lebensmittelverarbeitung und Logistik, die in der Region Fulda traditionell stark vertreten sind.
Hinweis an die Redaktion: Dieser Pressemitteilung sind zwei Fotos beigefügt: eines vor dem House of Commons mit der deutschen Delegation (Dr. Anton Hofreiter, Ausschussvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen; Alexander Radwan, CDU/CSU; Pierre Lamely, AfD; Chantal Kopf, Bündnis 90/Die Grünen), eines im Inneren des Gebäudes mit Speaker Scarpaleggia. Beide Fotos wurden von Heike Baddenhausen, Sekretariatsleiterin des EU-Ausschusses im Deutschen Bundestag, aufgenommen. Die Verwendung im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung ist freigegeben.



