Fragwürdige Corona-Praktiken im Landkreis Fulda

+++ In Anlehnung an Shakespeares „Hamlet“: Etwas ist faul im Kreise Fuldas! +++

Falls Sie es noch nicht wussten: Unser Landkreis Fulda führt das bundesweite Corona-Ranking mit Platz 6 an (1).

Doch wie kommen diese Zahlen zustande? Ein genauerer Blick lohnt sich!

Während in den Nachbarkreisen Vogelsberg und Main-Kinzig die Corona-Zahlen sinken, steigen sie auf wundersame Weise im Landkreis Fulda. Was wird hier im Landkreis anders oder gar falsch gemacht?

Heute, am 26. Januar, gaben CDU-Landrat Bernd Woide und CDU-Vize-Landrat und Fuldaer Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (2) interessante Einblicke in die Corona-Verfahrenspraxis im Landkreis Fulda.

Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt gibt zu, dass bei einem positiven Testergebnis sämtliche Kontaktpersonen ohne Tests unter Quarantäne gestellt werden. Darüber hinaus werden diese, selbst bei negativem Testergebnis nicht von der Quarantäne befreit. Kurz gesagt: Die Tests sind dann nützlich, wenn sie positiv ausfallen, werden jedoch mit einem gewissen Misstrauen behandelt, wenn diese negative Ergebnisse liefern.

Als ob diese Maßnahmen nicht schon fragwürdig genug sind, beschreibt er auch, dass im Landkreis Fulda Maßnahmen angewendet werden, die nicht einmal vom RKI vorgegeben werden und seiner Meinung nach auch nicht für die Pandemiebekämpfung notwendig sind. Im Landkreis Fulda werden nämlich alle symptomlosen Kontaktpersonen getestet! Das bedeutet klar ausgedrückt, dass sich im Schnitt pro positiv getestete Person weitere 5,3 Kontaktpersonen einem Test unterziehen müssen und wie oben beschrieben, unabhängig vom Ausgang des Tests, in Quarantäne begeben müssen.

Auch ist dem Artikel zu entnehmen, dass dem Gesundheitsamt die Anzahl der durchgeführten Tests nicht bekannt ist, da nur die Zahlen positiver Tests vollständig übermittelt werden.

Einem weiteren Artikel ist zu entnehmen, dass im Landkreis Fulda mehr als in anderen Landkreisen getestet wird (3), was faktisch auch zu mehr positiven Corona-Fällen führt.

Bereits Anfang Dezember beantragten wir im Fuldaer Kreistag auf die Nutzung nichtaussagekräftiger Tests zu verzichten (4), um die Falschpositiv-Rate zu verringern und für ein realistisches Bild der Corona-Lage im Landkreis zu sorgen. Wie so oft, wurde auch dieser Antrag ohne Debatte im Fuldaer Kreistag abgelehnt.

Die gesamte Praxis zur Bekämpfung von Covid-19 im Landkreis Fulda zeigt nun ganz deutlich: Unsere Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Man ist nicht an verlässlichen Zahlen zur nüchternen Analyse der Lage interessiert und drückt Gegenmeinungen einfach weg.

Eines steht für uns fest: Die im Landkreis Fulda durchgeführten Praktiken sind äußert fragwürdig und nicht länger kommentarlos hinnehmbar!

Herr Schmitt, nehmen Sie Vorschläge der Opposition wahr, denken Sie aktiv darüber nach und ändern Sie die Vorgehensweise und geben Sie vollumfängliche, plausible Antworten auf Belange der Bürger des Landkreises!

Die AfD-Fraktion wird sich zum weiteren Vorgehen im Fall Schmitt zeitnah beraten, so Jens Mierdel stellv. Fraktionsvorsitzender Kreistagsfraktion AfD.

 

Quellen:

(1) https://osthessen-news.de/n11642294/bundesweites-corona-ranking-landkreis-fulda-springt-am-dienstag-auf-platz-6.html

(2) https://www.fuldainfo.de/woide-und-schmitt-aeussern-sich-zur-lage-der-pandemie-im-landkreis-fulda/

(3) https://osthessen-news.de/n11642226/corona-hotspot-fulda-nicht-nur-behauptungen-zahlen-liefern.html

(4) https://www.facebook.com/­AfDKreisverbandFD/photos/­a.1433161553430652/­3654071138006338

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