Fuldaer Inzidenzwerte: CDU sieht Schuld allein bei uns Bürgern

11.01.2021 (Fulda) Landrat Bernd Woide und Gesundsheitsdezernent Frederik Schmitt analysierten die aktuellen PCR-Testzahlen, nachdem der dadurch ermittelte Indizienwert auf 359 pro Tag gestiegen war und damit den Spitzenwert in Hessen bildete. Die Maßnahmen sollen nun verschärft und unter anderem um eine 15-km-Bewegungsbeschränkungszone erweitert werden. Schmitt sagte: „Auf der Grundlage der Fallermittlungen können wir sagen, dass rund 500 Fälle innerhalb des Hausstandes oder bei privaten Treffen aufgetreten sind; rund 200 Fälle betreffen Pflegeeinrichtungen mit Schwerpunkt in Fulda, Hünfeld, Flieden und Bad Salzschlirf … Bezieht man zudem den Zeitfaktor mit ein, dann wird deutlich, dass sich die Mehrzahl dieser Ansteckungen zwischen den letzten 14 Tagen ereignet haben muss. Also zwischen Weihnachten und Neujahr“. Woide fügt hinzu: „Wir haben in Teilen der Bevölkerung ein Akzeptanzproblem. Zu viele Menschen halten sich immer noch nicht an die bereits bestehenden Regelungen.“ [1]

„Weihnachten soll also Schuld am neuen Spitzenwert in Hessen sein, aber gab es das „Fest der Liebe“ etwa nur in Fulda?“, fragt sich Pierre Lamely, Kreisgeschäftsführer der AfD und Spitzenkandidat zur Wahl der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung 2021. „Ich glaube, die CDU-Kreisspitze will es sich sehr leicht machen und meint den „Schwarzen Peter“ auf den Bürger schieben zu können, der nach Ihrer Ansicht einfach nicht konsequent genug gehorcht. Fake-News aus dem Landratsamt! Denn es gibt kaum Verstöße gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen, die Bürger sind laut Polizeipräsidium Osthessen sehr einsichtig. [2,3] Die Osthessen tragen seit dem Frühjahr 2020 Maske und halten Abstand, schließen Ihre Geschäfte und sind vor 21 Uhr zu Hause. Es zeigt sich nun vielmehr: Die Maßnahmen sind nahezu wirkungslos! Falsche Maßnahmen werden durch immer weitere Verschärfungen nicht richtiger.“

„Die AfD-Fraktion im Kreistag war schon immer davon überzeugt, dass besonders ältere Menschen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind und besonders geschützt werden müssen. Wir brachten dazu auch Anträge in den Kreistagssitzungen ein, welche zum Ziel hatten, die Methode und Strategie des Gesundheitsamtes zu verbessern. Diese Anträge wurde jedoch ohne Debatte und Begründung einfach abgelehnt. Dass in Pflegeeinrichtungen noch immer viele Infektionsfälle auftreten, ist klar ein Versagen der örtlichen Gesundheitspolitik, ein Zeitfenster im Sommer zur Optimierung wurde nicht genutzt. Der Gesundheitsbereich ist nur deshalb am Limit, weil man über Jahre diesen Bereich kaputtgespart hat und dies noch immer tut. Auch im Jahr 2020 wurden unverständlicher Weise in Deutschland Krankenhäuser geschlossen.“ sagt Jens Mierdel, stellv. Fraktionsvorsitzender der AfD im Fuldaer Kreistag und Spitzenkandidat für die Kreiswahl 2021.

„Die Entscheidungsträger in Fulda werden nun von der Realität eingeholt, denn schon im Oktober waren sich Kritiker einig, dass Maßnahmen wie Restaurant- und Fitnessstudioschließungen dazu führen, dass sich Begegnungen aus einem hygienisch sehr gut geregeltem Umfeld in den privaten Bereich verlagert und dort potenzieren werden. Die CDU-Kreisspitze hat für diesen Erkenntnisgewinn im Rahmen ihres Zwangsmaßnahmen-Experiments Betriebe an den Rand des Ruins getrieben und die Freiheit der Bürger so massiv eingeschränkt, dass der Sonntagsausflug mit den Kindern schon zur Ordnungswidrigkeit wird. Zerstörte Existenzen und gleichzeitig noch das höchste Infektionsgeschehen in ganz Hessen gehen auf das Konto der Fuldaer CDU.“ so Lamely und Mierdel abschließend.

 

Quellen:

[1] https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/­news/2021/januar/woide-und-schmitt-zur-aktuellen­-lage-haben-ein-akzeptanzproblem.html

[2] https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/­news/2020/dezember/verstoesse-gegen-­ausgangssperre-bislang-keine-­wiederholungstaeter.html

[3] https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/­news/2020/dezember/verstoesse-gegen­-ausgangssperre-bislang-­keine-wiederholungstaeter.html

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