9. Februar 2021

„Als Gemeinschaft sind wir stark“ - ein Kommentar

„Als Gemeinschaft sind wir stark“ - ein Kommentar

„Als Gemeinschaft sind wir stark“

Eine Gemeinschaft, welche durch den, von oben verordneten, Lockdown kaputt gemacht wird.

Die Bürgermeister des Landkreises Fulda, der Gesundheitsdezernent und auch der Landrat haben sich verleitet gefühlt, in Zeiten, in denen die Meinung zu kippen droht, die aktuelle Lage schön zu reden, und dass doch alles nicht so schlimm sei, und die Gemeinschaft nun gestärkt wäre. (1)

Zu Beginn wird vom aktuellen Ausnahmezustand gesprochen, welcher bereits seit einem Jahr andauert. Wie lange hält denn ein Ausnahmezustand normalerweise so an? 1, 2 oder 3 Jahre? „Spaß“ beiseite: Der Ausnahmezustand sollte aus Sicht der AfD bereits jetzt beendet sein, fehlt doch die Grundlage, ihn aufrecht zu halten.

Ja, die Lockdown-Politik betrifft bereits alle Lebensbereiche, und sie richtet überall erheblichen Schaden an. Die Kollateralschäden durch den Lockdown übertreffen in den Augen der AfD die Schäden, welche durch das Virus allein entstanden wären, bei Weitem. Die Medizin ist hier schlimmer als die Krankheit selbst. Besonders erwähnenswert sind die extremen Schäden in der Wirtschaft, aber auch die Gesundheit der Menschen leidet stark unter den Beschränkungen und Verboten. Stichworte sind: Häusliche Gewalt, Depressionen, Einsamkeit, Entwicklungsschäden bei Kindern, verschobene Operationen, nicht diagnostizierte Erkrankungen, und vieles mehr. Jeder macht hier gerade seine eigenen, oft schmerzhaften Erfahrungen.

Im Text wird sogar zugegeben, dass die Lockdown-Politik zu persönlichen und gesellschaftlichen Krisen und Konflikten geführt hat, die Gesellschaft solle nun aber einen spürbaren Zusammenhalt entwickelt haben. Welchen Zusammenhalt meinen denn die Bürgermeister genau? Den der Bespitzelung, des Verpetzens und die Blockwartmentalität, meinen sie diesen Zusammenhalt?

In unseren Augen finden hier eine Verkehrung und Beschönigung der Realität statt. Aber das liegt ja auch nahe - ist es doch die Politik gerade DER Partei, der die Bürgermeister angehören, welche sich hier zu Wort melden, und die die Realität wohl nicht erfasst haben, in der wir gerade leben, oder die den angerichteten Schaden ihrer Politik nicht wahrhaben wollen.

Die Menschen kämpfen Seite an Seite gegen die Auswirkungen des Lockdowns. Die Menschen wollen sich ein lebenswertes Leben bewahren, ja, Menschen helfen sich dabei, dies zu erreichen. Daran haben jedoch die Bürgermeister keinen Anteil, welche sogar die Lockdown-Politik der Regierung decken, klein reden oder in ein positives Licht zu rücken versuchen.

Besonders der Landkreis Fulda stand vor wenigen Tagen, aufgrund extrem hoher Inzidenzzahlen, noch negativ in den Statistiken. Er befand sich deutschlandweit in den TOP10; in westdeutschen Ländern sogar auf Platz1. Der Gesundheitsdezernent, welcher auch in der Liste zu finden ist, gab nun aber zu, dass im Landkreis Fulda deutlich mehr getestet wurde als anderswo. Was bisher als Verschwörungstheorie diffamiert wurde, wurde also in aller Öffentlichkeit durch einen Verantwortungsträger zugegeben. Die AfD-Fraktion im Fuldaer Kreistag forderte dementsprechend den Rücktritt für diese und andere Fehlleistungen. Kurz darauf fielen die Zahlen unter den magischen Grenzwert von 200 Fällen/100.000 Einwohner. Was wohl die Hintergründe dafür waren?

Im Text folgt nun eine Auflistung; wie sich Bürger untereinander helfen. Das finden wird gut, richtig und wichtig - jedoch wie bereits angesprochen, kämpfen die Menschen damit gegen die Auswirkungen der Lockdown-Politik, welche durch Politiker der Parteien ausgelöst wurde, der die Bürgermeister der Liste angehören. Fast könnte man meinen, der Täter bedankt sich bei den Opfern, dass diese gegen den Schaden ankämpfen, welcher durch den Täter verursacht wurde.
In unseren Augen ein Schlag ins Gesicht derer, die gerade kurz davorstehen, ihre Existenz zu verlieren. Es ist geradezu eine Frechheit, es so beschönigend und ablenkend darzustellen. Schämen sollten sich die Bürgermeister, für ihre beschönigende Darstellung der Lockdown-Situation, in der immer mehr Menschen nicht wissen, wie sie die nächsten Wochen finanziell und psychisch überstehen sollen.

Die Bürgermeister bezeichnen es als Glück, dass es diese positiven und sich gegenseitig unterstützenden Bindungen gibt. Mal eine Frage an die Bürgermeister: Was wäre denn aus unserer Gesellschaft und Gemeinschaft geworden, wenn es dieses "Glück" der positiven Bindungen nicht gegeben hätte? Hätten wir dann allesamt einfach Pech gehabt? Getreu dem Merkelschen Motto - mir doch egal, ob ich Schuld daran bin, jetzt ist es eben geschehen?
Letzten Endes sind es die Menschen selbst, welche noch größere Beschädigungen der Gesellschaft durch den Lockdown verhindert haben. Das ist ein Verdienst der Menschen und nicht der Bürgermeister, welche den Lockdown mittragen und den Maßnahmen als sinnvoll und wichtig zustimmen.

Schließlich wird sich noch mit warmen Worten bei einer unvollständigen Liste von Personen bedankt. Wenn Ihnen die Arbeit dieser Menschen so viel Wert wäre, dann sollten sie mehr tun, als nur warme Worte zu verbreiten.

Die Altparteienpolitiker beschwören eine äußerst kritische Situation für unsere Gesellschaft herbei und wollen genau diese, in Zeiten der höchsten Not, dann mit warmen Worten besänftigen und ihr gut zureden, um Positivpunkte im Wahlkampf zu sammeln. Ein sehr schwaches, durchschaubares und durch und durch beschämendes Bestreben.

 

Quelle:

(1) https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2021/februar/dank-an-buergerinnen-und-buerger-als-gemeinschaft-sind-wir-stark.html

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