Auch andere Fraktionen zweifeln an PCR-Testergebnissen!

Fulda. (30.01.2021) Einem Artikel der Fuldaer Zeitung vom 29.01.2021 kann entnommen werden, dass sich der Kreisvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten dafür ausspricht Klarheit zu CT-Werten der PCR-Tests zu schaffen.

„Es ist äußerst auffällig, dass er dabei im Grunde auf Inhalte eines Antrages der AfD-Fraktion eingeht, welcher im Dezember 2020 auch von der Fraktion der Freien Demokraten zur Behandlung abgelehnt wurde (1). Der Umgang ist typisch für Anträge, die wir einreichen.“, sagt der stellv. AfD Fraktionsvorsitzende Jens Mierdel. „Klarheit hätte man schon im Dezember zu PCR Tests haben können, als meine Fraktion die aufgekommenen Zweifel an PCR-Tests aufgriff und einen Antrag im Kreistag dazu einbrachte.“

„Wir schlagen den Freien Demokraten aufgrund ihrer plötzlichen Einsicht zur Zweifelhaftigkeit der verwendeten PCR-Tests im Landkreis Fulda vor, sich an unserer Rücktrittsforderung des Gesundheitsdezernenten Schmitt (CDU) anzuschließen, dem die Kritik bekannt ist und trotzdem ohne Debatte im Kreistag zu dem Thema daran festhielt, weiterhin diese Tests einzusetzen und eine mögliche überhöhte Inzidenzzahl bewusst in Kauf genommen hat“, so Jens Mierdel stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Kreistag Fulda abschließend.

In dem abgelehnten AfD-Antrag wurde sich auch ganz konkret auf den CT-Wert der Tests bezogen. Es gibt hier beispielsweise eine Stellungnahme aus dem Jenaer Unilabor, in welcher kritisiert wird, dass CT-Werte über 30, insbesondere über 35, kritisch zu sehen sind. In der Praxis werden jedoch Tests mit bis zu 45 Zyklen eingesetzt, welche somit als überempfindlich bewertet werden und somit auch zu einer überhöhten Positiv-Rate führen. Dies ist auch im Landkreis Fulda der Fall (2).

Besonders brisant ist dieser Sachverhalt deshalb, weil in jüngster Vergangenheit der Landkreis Fulda, aufgrund überhöhter Inzidenzwerte, negativ Schlagzeilen machte. Herr Klotzsche (FDP) wies in dem Artikel darauf hin, dass in Frankfurt Patienten mit einem CT-Wert von über 30 als negativ eingestuft werden und im Landkreis Fulda das MVZ Osthessen den selben Patienten mit dem gleichen CT-Wert als positiv deklariert und dadurch die Zahlen im Landkreis Fulda künstlich erhöht werden. Auch die AfD-Fraktion verwies in diesem Zusammenhang in ihrem Antrag vom Dezember 2020 auf Frankfurt.

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