7. August 2022

Hacker-Angriff auf die IHK Fulda: AfD-Antrag zur Sicherstellung von kritischer Cyber-Infrastruktur wurde letztes Jahr abgelehnt!

Hacker-Angriff auf die IHK Fulda: AfD-Antrag zur Sicherstellung von kritischer Cyber-Infrastruktur wurde letztes Jahr abgelehnt!

Wussten Sie eigentlich, dass …
… unser Antrag zur Cybersicherheit von den anderen Fraktionen abgelehnt wurde?

Hacker-Angriffe nehmen seit Jahren rasant zu. Das ist gerade für kritische Infrastruktur ein großes Problem, denn haben sich Kriminelle erst einmal Zugang zu den Servern verschafft, kommt es oft dazu, dass ganze Systeme heruntergefahren werden. Die Versorgungssicherheit ist dann nicht länger gewährleistet, was bei Wasser und Strom schnell katastrophale Ausmaße annehmen kann. Aktuell ist die Industrie- und Handelskammer Fulda im absoluten Ausnahmezustand [1]. Sämtliche IT-Systeme wurden vorsorglich heruntergefahren, weil man mit einer möglichen Cyber-Attacke rechnet. Wichtige Online-Services stehen digital nicht mehr zur Verfügung. Je nachdem wie lange sich der Hacker-Angriff zieht, kann es einige Zeit dauern, bis alles wieder reibungslos funktioniert.

In einer zunehmend digitalen Welt ergeben sich neue Angriffspunkte für Kriminelle. Entsprechend schnell muss die Sicherheitsinfrastruktur Schritt halten. Fulda hat längst mit diesem Problem zu kämpfen. Der städtische Schulserver wurde im Januar 2021 angegriffen, ebenso die IT-Infrastruktur von tegut... gute Lebensmittel GmbH und Co. KG, deren Firmendaten im Darknet verbreitet wurden. Auch die EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG wurde bereits Opfer von Kriminellen aus dem Netz. Die Attacken hatten massive Auswirkungen auf die Betriebsfähigkeit beider Unternehmen. Dass die Cybersicherheit Grundvoraussetzung für unsere Gesellschaft und Wirtschaft in Europa ist, hat das EU-Parlament am 2. Juni 2021 mit der Entschließung "Cybersicherheitsstrategie der EU für die digitale Dekade" festgestellt.

Auch die AfD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung Fulda hat das Thema schon lange auf dem Schirm. Im Juni letzten Jahres legten wir eine Beschlussvorlage "Cybersicherheit von kritischer Infrastruktur sicherstellen" vor. Um den Schutz der städtischen Infrastruktur sicherzustellen, ist eine Prüfung und Ertüchtigung derselben sowie eine Schulung der Angestellten mit dem Zweck der Sensibilisierung für die Gefahren durch Angreifer notwendig. Zu warten, bis Bundesmittel hierfür bereitgestellt werden, ist nicht zielführend und in der aktuellen Bedrohungslage geradezu fahrlässig.

Doch die anderen Fraktionen lehnten unseren Antrag ab: Man tue ja schon so viel für die Sicherheit im Netz. Jetzt ist der Schaden da und es wird wahrscheinlich auch nicht der letzte Hacker-Angriff auf Fulda sein. Wann wird endlich auch die Stadt Fulda handeln?

Erfahren Sie nächste Woche wieder neue Kuriositäten aus und über die Barockstadt-Politik; immer sonntags um 9:00 Uhr „Aufgewacht“ mit der AfD Fulda.

[1] https://osthessen-news.de/n11699265/moeglicher-cyberangriff-ihk-fulda-fahrt-alle-systeme-herunter.html

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