Wussten Sie eigentlich, dass …
… wir die Befreiung von der Hundesteuer für Tiere aus dem Tierheim fordern?

Während der Pandemie mit ihren Lockdowns und Ausgangssperren waren viele Menschen einsam. Oft lag es, der Situation geschuldet, nahe, einen Hund als besten Freund des Menschen anzuschaffen, damit es im Home-Office und in der Freizeit in den eigenen vier Wänden angenehmer wurde. Leider sind viele dieser damals angeschafften Tiere inzwischen im Heim gelandet. Dort mehren sich überdies aktuell die Neuzugänge, weil etliche Bürger gezwungen sind, nur noch das Notwendigste einzukaufen. Da stellen Hundefutter und Tierarztbesuche natürlich eine zusätzliche Belastung dar, die manche Halter veranlasst, ihren Vierbeiner fortzugeben. Katzen haben es dieser Tage auch oft nicht besser.

Den Schritt, den ehemaligen Hausbewohner, das Familienmitglied, an der Pforte des Tierheims abzugeben, macht sich wohl niemand leicht, aber die eigentliche Katastrophe erleben die Tiere, die häufig die Welt nicht mehr verstehen und aus ihrem vertrauten Umfeld plötzlich in ganz andere Umstände gegeben werden. Mit der sprunghaft angestiegenen Inflation hat das Problem eine weitere, dramatische Dimension erreicht. Viele Tierheime kämpfen um ihr Überleben, weil sich das Futter, ebenso wie der Strom und die restlichen Betriebskosten massiv verteuert haben. Die Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung bricht zeitgleich ein, egal ob finanziell oder in Form von sachwerter Unterstützung.

Hier ist schnelle Hilfe gefragt. Die AfD in der Stadtverordnetenversammlung spricht sich in einem Antrag dafür aus, für die Dauer von fünf Jahren ab 1. Januar 2023 keine Hundesteuer mehr auf Hunde aus dem Tierheim zu erheben. Diese Maßnahme wäre geeignet, um Hundehalter zu entlasten und damit mehr Adoptionen zu ermöglichen, was wiederum für die Aufnahmestationen in Fulda ein großes Aufatmen bedeuten würde. Der Aufwand, den die Betreuung von Vierbeinern im Tierheim verursacht, liegt deutlich über dem Betrag, um den die Tierhalter entlastet werden. Damit wäre ebenso die wirtschaftliche Komponente sehr sinnvoll mit einbezogen. Und wer einen glücklichen Hund im neuen Zuhause schon einmal erlebt hat, weiß noch um einen ganz anderen herzenswarmen Wert, den solch eine Adoption für alle Beteiligten mit sich bringt.

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Wussten Sie eigentlich, dass …
… wir die Senkung kommunaler Steuern zur Entlastung der Bürger und Unternehmen fordern?

Die Inflation mit den exorbitant hohen Energiekosten heizt die Preisspirale immer stärker an. Viele Bürger müssen jeden Cent inzwischen zweimal umdrehen, sind mit existenziellen Sorgen belastet, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Auch den Unternehmen steht das Wasser längst bis zum Hals. Es mangelt an Roh- und Werkstoffen, zeitgleich stellen die Strom- und Gaspreise zahlreiche Branchen vor große Probleme. Wo zunächst die Produktion heruntergefahren wird, drohen im nächsten Schritt Unternehmensschließungen und damit der Verlust von Arbeitsplätzen. Die Stadt Fulda ist jetzt gefragt, die Bürger so gut es geht finanziell zu entlasten.

Als AfD-Fraktion forderten wir in der Stadtverordnetenversammlung, die kommunalen Steuern zu senken. Die Grund- sowie die Gewerbesteuer sollen um jeweils 50%-punkte reduziert werden. Gleichzeitig muss die Stadt ihre Ausgabenpolitik entsprechend anpassen. Da die Grundsteuer auf Mieter umlagefähig ist, würde eine entsprechende Reduzierung sofort alle Mieter in Fulda entlasten. Die aktuellen Mehreinnahmen, die in der Haushaltsplanung prognostiziert sind, werden derzeit durch die hohe Inflation sogar noch begünstigt – hier sollte sich das Rathaus nicht unfreiwillig bereichern. Den Vermietern und damit im nächsten Schritt den Mietern unter die Arme zu greifen, wäre ganz kurzfristig zu realisieren.

Gleiches gilt für die Unternehmen.
Eine Senkung der Gewerbesteuer wäre ein weiteres frühzeitiges Signal, um ihnen in diesen schwierigen Zeiten beizustehen. Aber besser jetzt entlasten, als später mehr und mehr Unternehmenspleiten ohnmächtig gegenüber zu stehen. Schließen Unternehmen gibt es von diesen natürlich auch keine Gewerbesteuer mehr.

Mit Hinblick auf solche Entlastungen verfügt der Haushalt natürlich über weniger Mittel. Daher ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, eine höhere Verschuldung zu vermeiden. Das gelingt, indem nur dringend notwendige Maßnahmen umgesetzt werden, während andere dafür auf spätere Haushaltsjahre verlegt werden, in denen die Wirtschaft wieder Boden gewinnt. Insofern ist unser Antrag "Senkung kommunaler Steuern" auch unmittelbar mit einer Konsolidierung der Haushaltsdisziplin verbunden. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass auch die Stadt sparsamer wirtschaftet und so zeigt, dass wir alle der aktuellen Situation Rechnung tragen. Die Entlastung von Bürgern und Unternehmen ist oberstes Gebot!

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… wir einen Ausgabendeckel für die zusätzliche Unterbringung von Flüchtlingen fordern?

Die Kapazitätsgrenze ist längst erreicht: Seit März wurden Fulda 3.811 Migranten zugewiesen, die sich in 3.225 geflüchtete Menschen aus der Ukraine und 586 Asylbewerber sowie Spätaussiedler gliedern. Sie sind überwiegend in Privatwohnungen untergebracht, doch inzwischen sind keine Plätze mehr frei. Kürzlich schaffte die Stadt daher 40 Wohncontainer für stolze 200.000 Euro an, die mittlerweile neben dem Campus der Hochschule aufgestellt wurden.

Das Hessische Sozialministerium hatte im September angekündigt, die Zahl der zugeteilten Migranten für den Landkreis Fulda auf 45 Personen pro Woche zu verdoppeln. Schon vor diesem Hintergrund lässt sich leicht ausrechnen, dass die angeschafften Container gerade einmal drei Wochen Aufschub bei der Unterbringung gewähren. Wie es danach weitergeht, darüber schweigt sich die Stadt bislang aus. Denkbar wären Vereinsheime, ungenutzter, privater Wohnraum oder weitere Container für Hunderttausende Euro – zu Lasten der Steuerzahler.

Ungezügelte Migration darf nicht zum Groschengrab für unsere Barockstadt werden, gerade in der aktuellen Lage, die bedingt durch zweistellige Inflationszuwächse und hohe Energiepreise viele Bürger nachts vor Existenzsorgen nicht schlafen lässt.

Die AfD-Fraktion hat daher in der Stadtverordnetenversammlung einen Ausgabendeckel für die zusätzliche Unterbringung von Flüchtlingen gefordert. Es sollen keinerlei Haushaltsmittel mehr für die Erweiterung zusätzlicher Kapazitäten von zugewiesenen "Flüchtlingen" freigegeben werden, die den kommunalen Haushalt belasten.

Der Etat-Entwurf für das nächste Jahr schreibt ohnehin schon rote Zahlen – der Haushaltsentwurf 2023 weist ein Defizit von fast 9 Millionen Euro aus.

Eine Politik der Vernunft erkennt Fakten an und weiß, wo Belastungsgrenze erreicht sind.

Die Stadt hat eine Verpflichtung gegenüber den Bürgern, ihre finanziellen Mittel mit Bedacht und zum Wohle dieser einzusetzen. Das kann in der aktuellen Lage nur der Ausgabendeckel sein. Alles andere ist unvermittelbar!

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… die 40 Wohncontainer der Stadt Fulda nur drei Wochen ausreichen, um den Asylsoll des Landkreises Fulda zu erfüllen?

Auf dem Gelände der Hochschule Fulda entsteht gerade ein Containerdorf mit 40 Unterbringungsmöglichkeiten. Zum Erstbezug sind Migranten aus Nordafrika und dem Nahen Osten eingeplant – überwiegend Personen, die laut den rechtlichen Bestimmungen keinerlei Asylanspruch geltend machen können. Etwa 150 von ihnen sollen nun auf den Campus der Hochschule Fulda ziehen.

Die aufgrund von falscher Politik andauernde Migrationswelle in die Bundesrepublik Deutschland kostet, neben den ohnehin schon hohen Aufwendungen und sozialen Verwerfungen in der Stadt, nun 200.000 Euro. So viel zahlte die Stadt Fulda für teure Wohnvorrichtungen, welche lediglich das vom Landkreis über einen Verteilschlüssel zugewiesene Asylsoll von drei (!) Wochen deckt.

Wie soll es dann im Anschluss weitergehen mit jenen Asylbewerbern, die unserer Barockstadt unablässig zugeteilt werden?

Diese Frage ist essenziell, denn so wie sich die Situation in der Ukraine momentan darstellt, wird der Krieg noch lange andauern. Aufgrund der weitläufig zerstörten Infrastruktur werden sich jetzt mit dem nahenden Winter noch etliche Ukrainer auf den Weg in die EU und insbesondere nach Deutschland machen. Diese Kriegsflüchtlinge im klassischen Sinn müssen selbstverständlich untergebracht werden. Wenn mit 40 Containern lediglich der Aufnahmesoll für drei Wochen gedeckt werden kann, ist leicht auszurechnen, dass Fulda mit dem Zuzug von weiteren tausenden Hilfesuchenden aus der Ukraine sowie nicht-EU Migranten zusätzlich pro Monat schon heute jenseits aller Belastungsgrenzen angekommen ist.

Wie will man all diese Menschen versorgen? Entstehen jetzt im gesamten Landkreis Fulda überall Containerdörfer für hunderttausende Euro pro Monat? Werden bald auch die Parkplätze vor Supermärkten sowie öffentlichen Einrichtungen in Beschlag genommen oder gar die Vereinsheime? Ist der nächste Schritt vielleicht sogar, Bürger zu verpflichten, ihr Wohneigentum für die Unterbringung der Migranten bereitzustellen, wie in Hamburg bereits geschehen?

Denkbar ist inzwischen alles, denn der migrationstrunkene Staat agiert jenseits aller Vernunft und verschließt die Augen vor der Realität. Weder Deutschland noch unsere Barockstadt sind dem unbegrenzten Zuzug gewachsen. Wohnraum, aber auch Sozialkassen können nicht endlos in Anspruch genommen werden.

Wir sagen daher: Höchste Zeit für die Rückbesinnung auf Grenzschutz und den Start einer Abschiebeoffensive von Ausreisepflichtigen. Die Belastungsgrenzen sind längst erreicht!

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… Hundehalter ihr Kreuz zur Wahl zukünftig bei der AfD machen sollten?

In dieser Woche tagte der Bauausschuss und die AfD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung staunte nicht schlecht, als mitgeteilt wurde, dass der Magistrat die Spender für Hundekotbeutel einfach abschaffen wird. Für Hundebesitzer, die für den ersten Hund mit 75 Euro, für den zweiten mit 120 Euro und für den dritten sowie jeden weiteren Vierbeiner mit 150 Euro jährlich zur Kasse gebeten werden, werden die Dinge zukünftig komplizierter. Wer Tüten für die Hinterlassenschaften erhalten möchte, muss sich diese im Bürgerbüro abholen. Pech für Touristen, die gerne in unsere Barockstadt kommen, aber natürlich in der Regel gar nicht wissen, wo die Kotbeutel ausgehändigt werden. Darüber hinaus ist das Rathaus am Wochenende sowie an Feiertagen nicht besetzt - gerade aber dann kommen viele Gäste nach Fulda.

In erster Linie trifft es natürlich die Hundebesitzer vor Ort, dann jedoch gleich alle anderen Bürger. Man muss befürchten, dass schon bald wieder mehr Verunreinigungen in den öffentlichen Rasenflächen und anderen Orten nicht nur ein geruchliches Problem darstellen. Dabei leben wir als Stadt mit florierendem Tourismus von Sauberkeit und Ordnung. Es ist die Pflicht der Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge zu entsorgen. Spender mit Hundekotbeuteln machen es allen leichter, dem auch stets nachzukommen. Man kann durchaus verstehen, wenn viele Hundehalter über die Entscheidung des Bauausschusses ungehalten sind. Sie wurden in diesem Jahr schließlich erst mit einer Erhöhung der Hundesteuer durch die Stadt konfrontiert.

Auf der einen Seite darf man als Hundebesitzer in Fulda also mehr zahlen und kriegt auf der anderen Seite rein gar nichts dafür – außer vorher angebotene Leistungen wie Hundekotbeutelspender gestrichen.

Die AfD-Fraktion hatte sich bereits 2021 für mehr Hundekotbeutelspender und Entsorgungsbehältnisse ebenso wie für umzäunte Freilaufflächen in der Innenstadt ausgesprochen. Natürlich wurde unser Antrag von den übrigen Fraktionen abgelehnt.

Unsere Vierbeiner sind Teil unseres Zusammenlebens – gerade für ältere Menschen sind sie oft unentbehrlich als treuer Freund und Aktivator im Alltag. Aber auch Familien mit Kindern profitieren, weil der Nachwuchs so verantwortungsvolles Handeln lernen kann. Wie schade, wenn die Stadt ihre Tierfreundlichkeit derart rigoros zurückschraubt.

Wer Hundefreund ist, muss deshalb zukünftig sein Kreuz bei der AfD machen!

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… die Stadt 40 Wohncontainer für 200.000 Euro wegen der ungebremsten Migration anschafft?

Die Kapazitäten reichen trotz bürgerlichem Engagement nicht mehr aus. Sogar Landrat Woide warnte erst kürzlich vor einer Überforderung der Region. Im Februar und März kamen rund 1.800 Menschen aus der Ukraine, bis einschließlich September nochmals 2.794 - das wohlgemerkt zusätzlich zu etwa 45 anderen Personen, die pro Monat in Fulda untergebracht werden müssen. Der Wohnraum wächst mit der tausendfachen Migration nicht mit, daher hat der Magistrat der Stadt Fulda nun den Beschluss gefasst, für 200.000 Euro 40 Wohncontainer anzuschaffen, um der Lage zumindest vorerst Herr zu werden. Weder der illegale Flüchtlingsstrom über die Balkanroute reißt ab, noch endet der Krieg in der Ukraine. An dieser Situation wird sich wohl auf Monate oder Jahre hinaus auch nichts ändern.

Wie lange angesichts der Migrationsströme diese 40 Wohncontainer ausreichen, kann sich jeder selbst ausrechnen. Als nächstes werden die Bürgerhäuser, die Vereinshäuser, sowie die regionalen Turnhallen der letzte Notnagel sein. Dieses heiße Eisen möchte unsere Administration aber vorerst noch nicht anfassen. Es ist die anhaltende Duldung von Personen, die illegal über die deutsche Grenze gekommen sind und vielfach gar keinen Asylgrund vorweisen können. Jene, die vor Jahren als angebliche Syrer und Afghanen vorstellig wurden, lassen sich seither durch unser Sozialsystem vollversorgen. Kein Wunder, dass für echte Ukraine-Flüchtlinge nun die Kapazitäten erschöpft sind. Inzwischen gibt es auch Migranten, die die Situation erneut ausnutzen und sich als flüchtende Ukrainer ausgeben und so das System zusätzlich betrügen. Auch sie werden auf Steuerzahlerkosten alimentiert.

Viele Privatwohnungen sind inzwischen belegt. Das hat unmittelbare Folgen für alle schon länger hier Lebenden, die eine neue Bleibe in Fulda suchen, nicht mehr fündig werden oder sich mit exorbitant hohen Preisen konfrontiert sehen. Der Staat ist zu nachgiebig und will oftmals gar nicht wirklich wissen, woher die Menschen kommen. Es sind die Asylbetrüger, die nun denjenigen den Platz wegnehmen, die tatsächlich schutzbedürftig sind.

Kein Wunder, wenn die Kommunen – als letzte im Glied des deutschen Regierungsversagens – nicht mehr wissen, wohin sie die ungebremsten Einwanderungsströme noch leiten sollen. Stattdessen versucht man das eigene politische Versagen so zu weit wie möglich zu kaschieren und will deshalb Bürgerhäuser und Sporthallen zunächst (noch) nicht belegen. Wird die Asylflut erst richtig sichtbar, dann könnte ja die AfD davon profitieren und das gilt es seitens der Administration, um jeden Preis zu vermeiden.

Der Tag wird unvermeidlich kommen, wo das Potemkinsche Asyl-Dorf in sich zusammenkracht. Dann können wir uns alle noch wärmer anziehen.

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… Altparteienvertreter wahlweise zu fein oder zu schüchtern für Internetübertragungen sind?

In der Stadtverordnetenversammlung vorgestern zeigte sich erneut, wie bürgerfern die Altparteienvertreter auch in Fulda sind. Unser Vorschlag, den Sitzungen durch Internetübertragungen für die Bürger Fuldas mehr Transparenz zu verleihen, sahen andere Fraktionen in der Diskussion zuvor zwar ebenfalls positiv - doch dann kam am Freitag plötzlich die 180-Grad-Wende! Am Ende stand nur noch unsere AfD für Parlaments-Sitzungen, die die Bürger live über das Internet mitverfolgen können. Selbst einen Gebärdendolmetscher für Hörbehinderte hatten wir in unser Konzept integriert.

Ob Landtag, Bundestag oder EU-Parlament – es ist seit Jahren Standard, die Sitzungen zu übertragen und auch zu speichern, so dass Interessierte diese auch später noch abrufen können.

Was mussten wir uns nicht für einen Unsinn anhören, warum eine Liveübertragung nicht möglich sei! Kosten wurden vorgeschoben, die Angst, dass „Populisten diese nutzen könnten, um für ihre Sache zu werben“ – ganz so, als ob nicht jeder die gleiche Chance hätte, beim Wähler durchzudringen. Eines der Argumente gegen die Internetübertragung war sogar, dass Abgeordnete dann aus "Schüchternheit" nicht ans Rednerpult gehen würden - das brachte so tatsächlich die CDU vor!

Wer vor den eigenen Bürgern fremdelt, hat weder in der Stadtverordnetenversammlung, noch in sonstigen politischen Ämtern etwas verloren. Der Vortritt ans Mikrofon mag für manch eitle Zeitgenossen reiner Selbstzweck sein – in einer Demokratie ist es aber faktisch so, wie schon bei den Römern: Man spricht für die Wähler, legt ihnen Ideen dar und stellt sich ihren Fragen. Alles andere ist eine Ein-Mann-Show und gehört vor den heimischen Spiegel.

Gestern während der Stadtverordnetenversammlung war wie immer kaum Publikum anwesend. Einzig die AfD sprach sich für eine künftige Übertragung ins Internet aus. In anderen Städten – wie etwa im südhessischen Schwalbach – müssen sich die Politiker offenbar nicht dafür schämen ans Mikrofon zu treten, denn dort werden die Sitzungen entsprechend übertragen.

Zum Einzug der AfD in die Stadtverordnetenversammlung wollten uns die Vertreter der Altparteien noch mit Argumenten stellen. Da ihnen dies jedoch nicht gelingt, probieren sie es jetzt über windige Geschäftsordnungs-Tricks sowie eine alberne Verhinderungspolitik. Dies dient einzig dem Machterhalt der Mehrheitsfraktionen, die sich wahlweise zu fein oder zu feige dafür sind, die Bürger durch Liveübertragungen ungefilterten Anteil am politischen Geschehen in Fulda nehmen zu lassen.

Erfahren Sie nächste Woche wieder neue Kuriositäten aus und über die Barockstadt-Politik; immer sonntags um 9:00 Uhr „Aufgewacht“ mit der AfD Fulda.

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2022/oktober/stadt-fulda-mehrheitskoalition-beschliesst-neue-geschaeftsordnung.html

Parallelwelten! Während der größten Energiekrise seit dem Zweiten Weltkrieg befasst sich die Fuldaer Stadtverordnetenversammlung mit ganz speziellen Themen. Die Linke ist um die Bequemlichkeit von Parkbänken besorgt, während die Grünen einzig ein Weinfest umzutreiben scheint. Die Realität der Bürger sieht ganz anders aus. Hunderttausende erhalten in diesen Tagen Post von den Stadtwerken, sehen mit Schrecken, wie die Lebenshaltungskosten in allen Bereichen immer weiter durch die Decke gehen, wie viele Unternehmen und damit auch die entsprechenden Arbeitsplätze am energetischen Abgrund stehen. Und als wäre all das noch nicht genug, setzen uns die weltfremden politischen „Eliten“ in Berlin – egal ob Ampel-Regierung oder die komatöse Scheinopposition – mit ihrem handwerklichen und ideologischen Murks – wie die selbstzerstörerischen Bumerang-Sanktionen oder die dreiste Gasumlage – noch weiter unter Druck. Viele bringt das an den Rand der Verzweiflung und die ersten sogar bereits ganz konkret um ihre finanzielle Existenz.

Rentner zeigen Kostenbescheide vor, wonach ihr monatlicher Abschlag um das Vierzehnfache (!) steigt, mittelständische Bäckereien erhalten Bescheide zur Vorauszahlung über eine Million Euro, Gastronomen ergeht es ähnlich. Viele fürchten inzwischen Parkbänke regelrecht, weil mit dem Aufbrauchen der letzten Ersparnisse das Leben auf der Straße als Endstation das finale Angstmotiv ist. Darüber sollten die Linken vielleicht einmal nachdenken. Wir wollen an dieser Stelle schließlich nicht unterstellen, dass die Linke die öffentlichen Sitzgelegenheiten just wegen der drohenden Pleite der Bürger zynischerweise auf mehr Komfort ausrichten möchten.

Die Energiepreise führen viele Verbraucher geradewegs in den Ruin. Mitnichten sind nur finanziell schwache Haushalte in ihrer Existenz bedroht, sondern zunehmend auch der Mittelstand. Tausende Menschen in Fulda haben bereits alle Rücklagen verloren. Die Sparkassen veröffentlichten jüngst eine Studie, wonach derzeit schon bei einem Netto-Einkommen von unter 3.600 Euro nichts mehr zum Sparen übrig bleibt. Umso fassungsloser sind wir, dass die anderen Fraktionen unserem Strom- und Gas-Abschaltmoratorium nicht zustimmen. Man lässt die Bürger im Regen stehen. Unterdessen verschärft sich die Situation immer weiter. Unsere AfD-Fraktion hat zwischenzeitlich einen Blackout-Notfallplan beantragt. Ob die anderen Parteien zumindest hier einsichtig sind?

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Um es kurz zu machen: Der Blick aus Fulda in Richtung Westen wird sich massiv verändern. Unmittelbar an der Stadtgrenze bei Oberrode wird ein neuer Windpark errichtet werden. Bestehend aus 6 bis 10 Windkraftanlagen, jede über 200 m hoch.

Am heutigen Donnerstag, dem 22. September 2022, findet zwischen 17:00 und 20:00 Uhr im Lüderhaus (Wiesenweg 14, 36137 Großenlüder) eine Infoveranstaltung statt, bei der erstmals auch die Bürger zugelassen sind.

Bereits im Juli gab es eine ähnliche Veranstaltung, bei der allerdings nur Vertreter der Lokalpolitik aus Stadt und Landkreis Fulda eingeladen waren. Hier zeigte sich schon in der Einschätzung des Projektes ein deutlich wahrnehmbarer Bruch zwischen den „oberen“ und „unteren“ Rängen unserer Lokalpolitik. Während Ortsvorsteher und Ortsbeiräte der betroffenen und angrenzenden Gemeinden große Bedenken äußerten (u.a. Flächenverbrauch, Infraschall, Waldzerstörung, negative Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung, Bedenken wegen Tiefenstützfundamenten in Verbindung mit den Bergbauaktivitäten von K+S), appellierte ein Vertreter der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung:

„Lasst uns hier nicht jetzt schon streiten. Die Akzeptanz bei den Bürgern herzustellen wird uns noch genug Nerven kosten!“

Damit wäre wohl bereits alles gesagt. Offenbar wird jetzt nur noch nach einem Weg gesucht, den Bürgern ein bereits feststehendes Ergebnis über eine Art von kosmetischer Mitsprache-Simulation schmackhaft zu machen.

Interessant war auch der Umgang mit der Sorge eines Landwirtes, der befürchtet, einen Teil seiner Ackerflächen zu verlieren, wenn diese möglicherweise als Ausgleichsflächen für den Windpark herangezogen würden. Die Referentin des Projektträgers versicherte, daß dies nicht geschehen werde. Als der Landwirt dies schriftlich bestätigt haben wollte, erklärte diese, daß man eine solche Zusage schriftlich nicht geben werde.

Wir können daher allen Bürgern aus Stadt und Landkreis Fulda eine Teilnahme an der oben genannten Infoveranstaltung nur wärmstens empfehlen. Schließlich werden bis zu 10 der über 200 m hohen Windkraftanlagen nebst benötigter Infrastruktur, wie Stromleitungen und Umspannwerk, nicht nur Auswirkungen auf die nähere Umgebung in Großenlüder und dem Fuldaer Westen haben, sondern auch weithin bis zur Wasserkuppe sichtbar sein und somit auch den Tourismus in der Region tangieren.

In einer gemeinsamen Erklärung der Landesenergieagentur Hessen sowie der Gemeinde Großenlüder heißt es: „Energieknappheit und Energiewende sind die Themen dieser Zeit. Mehr Erneuerbare Energien zu erzeugen […] ist zeitgemäß. Mit dem Nebeneffekt, die Versorgungssicherheit zu verbessern und die Energieautarkie auszubauen.

Spätestens seit Ausbruch des Ukraine-Konflikts sollte doch nun wirklich jedem aufgefallen sein, welche Milchmädchenrechnung sich hinter dieser naiven Formel verbirgt:

Für jedes erzeugte Kilowatt „Flatterstrom“ müssen wir ein weiteres Kilowatt konventioneller Energieerzeugung als Reserve – also in erster Linie Erdgas – vorhalten. So entstehen teure Doppelstrukturen, die alleine wir Stromkunden zusammen mit den weiteren Subventionen für die Windpark-Investoren bezahlen müssen.

Kurz gesagt bedeutet jede neu Windkraftanlage eine Verschärfung dieser Probleme. Die Doppelstrukturen werden immer umfangreicher, der Strom immer teurer, die Stromversorgung immer unsicherer und unsere Abhängigkeit von den Rohstoffen und Energieträgern aus anderen Ländern – inklusive Krisengebiete – immer größer.

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